ein
stück
holz
ZEICHEN SETZEN ANLÄSSLICH 800 JAHRE FRANZ VON ASSISI
Die Welt ist laut.
Schnell.
Voll.
Und irgendwo dazwischen liegt ein Stück Holz.
Ein Zeichen.
Partizipative Kunstaktion von Volker-Johannes Trieb
Ein Stück Holz taucht dort auf, wo Natur fehlt. Am Rand der Straße. Am Pfosten, am Tor, am Zaun. Still. Unaufdringlich. Und genau deshalb wirksam. Es fragt nicht, es fordert nichts. Es ist einfach da – und verändert den Blick.
Dieses Projekt glaubt an den Menschen. An seine Fähigkeit, innezuhalten. Sich zu entscheiden. Nicht perfekt zu sein, aber aufmerksam. Nicht radikal zu verzichten, sondern bewusst zu leben.
Achtsamkeit ist kein Moralprogramm.
Bescheidenheit ist kein Verlust.
Beides kann leicht und befreiend sein.
Ein Stück Holz lädt ein, Teil von etwas Größerem zu werden. Nicht als Bekenntnis, sondern als Erfahrung. Kinder und Jugendliche bringen die Zeichen in die Stadt. Andere finden sie, versetzen sie, tragen sie weiter. So entsteht Bewegung. Ohne Zwang. Ohne Schuld.
Es geht nicht darum, die Welt zu retten.
Es geht darum, anders in ihr zu sein.
Und vielleicht beginnt genau hier etwas Neues.
Umgesetzte eindrücke






In Allen von
uns steckt ein
Franz
von Assisi
Er pries die Bescheidenheit, die Einfachheit, die Reduktion. Sein »Sonnengesang« hymnisiert die Schönheit der Schöpfung. Am 3. Oktober 2026 ist sein 800. Todestag. Am 4. Oktober 2026 begehen wir seinen Gedenktag.
Am 800. Todestag des Franz von Assisi wachsen Hunderttausende Äste an Orten, an denen zuvor lebende wuchsen. Kinder lassen sie wachsen, Jugendliche. Einige allein, andere in Gruppen. Einige hinterfangen durch Thematisierung im Unterricht, andere privat.
Ein Stück Holz, inspiriert durch die Lebenshaltung des Franz von Assisi, der der Natur mit Achtsamkeit begegnete und die Botschaft von Frieden und Bescheidenheit im 13. Jahrhundert von Umbrien aus verbreitete, will ein Zeichen setzen.
Die christliche Schöpfungszeit ist vom 1. September bis zum
4. Oktober. Kleine Stücke Holz „wachsen“ währenddessen inmitten der Stadt, überall in Deutschland. Menschen können sich ihrer bemächtigen, diese „verpflanzen“ und damit ein einfach zu
verstehendes Bild schaffen.
So entsteht spirituelle Kunst, die sich quasi selbst einen sakralen Raum schafft, und das Thema Schöpfung wird auf die Straße gebracht

Projektarbeit mit Schülerinnen und Schülern der BBS, ausgestellt im Park Gut Sutthausen (2010 / Keramikarbeit)

»Gelobt seist Du, Herr, für Bruder Wind und Luft und Wolken und trübes und jedes Wetter, durch das Du Deine Geschöpfe erhältst.«
Sonnengesang, Franz von Assisi
SAKRALE KUNST MUSS NICHT IN SAKRALEN
RÄUMEN STATTFINDEN. SPIRITUELLE KUNST SCHAFFT SICH IHRE SAKRALEN RÄUME SELBST.
veranstaltungen
27.04.2026 | 15:30 – 17:00 Uhr
Vortrag und Fragen
Franz von Assisi – wenn Glaube zum Abenteuer wird
Prof. Dr. Hans Mendl
Online Videokonferenz
keine Teilnahmegebühr
Anmeldung mareike.Klekamp@rlsb.de
29.04.2026 | 15:30 – 16:00 Uhr
Fragen und Antworten
Zeit für Begegnung, Sprechstunde zum Projekt
Volker-Johannes Trieb
Online Videokonferenz
keine Teilnahmegebühr
Anmeldedaten folgen hier kurz vor Beginn
Mitwirkende
folgt
Unterstützer
Schulstiftung Bistum Osnabrück
Berufsbildende Schulen Niedersachsen
Verband Katholischer Religionslehrerinnen und Religionslehrer an berufsbildenden Schulen e.V.
Vereinigung Evangelischer Religionslehrkräfte an berufsbildenden Schulen Niedersachsen
Jugendbischof Johannes Wübbe, Vorsitzender Jugendkommission DBK
Arbeitsstelle für Jugendpastoral, Düsseldorf
Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend Niedersachsen
Institut für Islamische Theologie / Religionspädagogik, Universität Osnabrück
Kooperationen
folgt
Danke
Ich danke allen auch im Namen der Vorbereitungsgruppe für die Teilnahme am Projekt „Ein Stück Holz“: Wir hoffen, dass die franziskanische Botschaft von Frieden, Natur-(nähe) und Bescheidenheit weiter wächst.
Grußworte

Europa lebt von gemeinsamen Werten und vom Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger. Verantwortung für die Schöpfung, Solidarität zwischen den Generationen und die Bereitschaft, gemeinsam Zukunft zu gestalten, gehören dazu.
Das Projekt „Ein Stück Holz“ setzt hierfür ein bemerkenswertes Zeichen. Mit einfachen Mitteln entsteht hier eine Idee, die Menschen verbindet und zum Nachdenken über unseren Umgang mit der Natur anregt.
Gerade in einer Zeit großer Herausforderungen brauchen wir solche Initiativen: Projekte, die Mut machen, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft bewusst zu gestalten.
Ich wünsche „Ein Stück Holz“ viele engagierte Mitwirkende und eine große Wirkung weit über einzelne Orte hinaus.
Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering
Präsident des Europäischen Parlaments a. D.
© Olaf Kosinsky
Olaf Kosinsky, 2019-05-30 Hans-Gert Pöttering Karlspreis 2019-5842, Digitally retouched (hair) by Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., CC BY-SA 3.0 DE

Die großen Fragen unserer Zeit beginnen oft mit kleinen Zeichen.
Das Kunstprojekt „Ein Stück Holz“ zeigt auf einfache und eindrucksvolle Weise, wie Kunst, Engagement und gesellschaftliche Verantwortung zusammenfinden können.
Indem kleine Holzstücke im öffentlichen Raum sichtbar werden, entsteht ein Moment des Innehaltens. Wir erinnern uns daran, wie eng unser Leben mit der Natur verbunden ist und wir wichtig ein achtsamer Umgang mit unserer Umwelt ist.
Besonders freue ich mich, dass diese Initiative ihren Ausgangspunkt in Osnabrück hat – einer Stadt, die seit je her für Dialog, Verantwortung und gemeinschaftliches Handeln steht.
Ich wünsche dem Projekt viele Mitwirkende, offene Begegnungen und eine breite Resonanz in unserer Gesellschaft.
Katharina Pötter
Oberbürgermeisterin der Stadt Osnabrück
»Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam – als Kirche, als Kunst, als
Menschen – diesen Funken weitertragen.«
Volker-Johannes Trieb


