ein
stück
holz

ZEICHEN SETZEN ANLÄSSLICH 800 JAHRE FRANZ VON ASSISI

Mitmachaktion läuft bis zum 4. Oktober 2026

Mitmachaktion läuft bis zum 04.10.2026

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Die Welt ist laut.
Schnell.
Voll.

Und irgendwo dazwischen liegt ein Stück Holz.

Ein Zeichen.

Partizipative Kunstaktion von Volker-Johannes Trieb

Ein Stück Holz taucht dort auf, wo Natur fehlt. Am Rand der Straße.
Am Pfosten, am Tor, am Zaun. Still. Unaufdringlich. Und genau deshalb wirksam.
Es fragt nicht, es fordert nichts. Es ist einfach da – und verändert den Blick.

Dieses Projekt glaubt an den Menschen. An seine Fähigkeit, innezuhalten. Sich zu entscheiden.
Nicht perfekt zu sein, aber aufmerksam. Nicht radikal zu verzichten, sondern bewusst zu leben.

Achtsamkeit ist kein Moralprogramm.
Bescheidenheit ist kein Verlust.
Beides kann leicht und befreiend sein.

Ein Stück Holz lädt ein, Teil von etwas Größerem zu werden. Nicht als Bekenntnis,
sondern als Erfahrung. Kinder und Jugendliche bringen die Zeichen in die Stadt.
Andere finden sie, versetzen sie, tragen sie weiter. So entsteht Bewegung. Ohne Zwang. Ohne Schuld.

Es geht nicht darum, die Welt zu retten.
Es geht darum, anders in ihr zu sein.

Und vielleicht beginnt genau hier etwas Neues.

Umgesetzte eindrücke

In Allen von
uns steckt ein

Franz
von Assisi

Er pries die Bescheidenheit, die Einfachheit, die Reduktion. Sein „Sonnengesang“ hymnisiert die Schönheit der Schöpfung.
Am 3. Oktober 2026 ist sein 800. Todestag. Am 4. Oktober 2026 begehen wir seinen Gedenktag.

Am 800. Todestag des Franz von Assisi wachsen Hunderttausende Äste an Orten, an denen zuvor lebende wuchsen. Kinder lassen sie wachsen, Jugendliche. Einige allein, andere in Gruppen. Einige hinterfangen durch Thematisierung im Unterricht, andere privat.

Ein Stück Holz, inspiriert durch die Lebenshaltung des Franz von Assisi, der der Natur mit Achtsamkeit begegnete und die Botschaft von Frieden und Bescheidenheit im 13. Jahrhundert von Umbrien aus verbreitete, will ein Zeichen setzen.

Die christliche Schöpfungszeit ist vom 1. September bis zum
4. Oktober. Kleine Stücke Holz „wachsen“ währenddessen inmitten der Stadt, überall in Deutschland. Menschen können sich ihrer bemächtigen, diese „verpflanzen“ und damit ein einfach zu
verstehendes Bild schaffen.

So entsteht spirituelle Kunst, die sich quasi selbst einen sakralen Raum schafft, und das Thema Schöpfung wird auf die Straße gebracht

Projektarbeit mit Schülerinnen und Schülern der BBS,
ausgestellt im Park Gut Sutthausen (2010 / Keramikarbeit) 

»Gelobt seist Du, Herr, für Bruder Wind und Luft und Wolken und trübes und jedes Wetter, durch das Du Deine Geschöpfe erhältst.«

Sonnengesang, Franz von Assisi

Vorstellung

»Sakrale Kunst muss nicht in sakralen Räumen stattfinden. Spirituelle Kunst schafft sich ihre sakralen Räume selbst.«

Volker-Johannes Trieb

Vorstellung

Es gibt die Möglichkeit das Material selbst zusammen zu stellen oder über diese Bestellliste

Veran­staltungen

18.05.2026  |  15:30 – 17 Uhr

Franz von Assisi – wenn Glaube zum Abenteuer wird

Vortrag und Fragen

Prof. Dr. Hans Mendl

Online Videokonferenz
keine Teilnahmegebühr

13. – 17.05.2026

Zeit für Begegnung, Sprechstunde zum Projekt

104. Katholikentag Würzburg

Information und
Anschauungsmaterial

Stand: Religionslehrkräfte
FB-J-17, Platz an der Friedensbrücke

Katholikentag in Würzburg

21.05.2026  |  15:30 – 16 Uhr

Zeit für Begegnung
Sprechstunde zum Projekt

Volker-Johannes Trieb

Online Videokonferenz
keine Teilnahmegebühr

Ohne Anmeldung
Der Link wird kurz vor
Beginn bekannt gegeben.

14.06.2026  |  11 – 18 Uhr

Eröffnung
der Ausstellung

Eröffnung Pater Franz Richardt
Grußwort Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering

Atelier Trieb/Iktomia
Am Sutthauser Bahnhof 5
49082 Osnabrück

14. – 21.06.2026  |  11 – 18 Uhr

Ausstellung

Atelier Trieb/Iktomia
Am Sutthauser Bahnhof 5
49082 Osnabrück

Außerhalb der Öffnungszeiten
Bitte anmelden unter:
info@atelier-trieb.de oder 01776038063 

17.06.2026 | 15:30 – 16 Uhr

Zeit für Begegnung
Sprechstunde zum Projekt

Volker-Johannes Trieb

Online Videokonferenz
keine Teilnahmegebühr

Ohne Anmeldung
Der Link wird kurz vor
Beginn bekannt gegeben.

20.06.2026 | 18 – 24 Uhr

Nacht der offenen Ateliers

Atelier Trieb / Iktomia
Am Sutthauser Bahnhof 5
49082 Osnabrück

30.06.2026  |  15:30 – 17 Uhr

Radikal anders – Franz und Klara von Assisi
Sonnengesang

Fragen und Antworten

Dr. Martina Kreidler-Kos

Online Videokonferenz
keine Teilnahmegebühr

18.08.2026  |  15:30 – 16 Uhr

Zeit für Begegnung
Sprechstunde zum Projekt

Volker-Johannes Trieb

Online Videokonferenz
keine Teilnahmegebühr

Ohne Anmeldung
Der Link wird kurz vor
Beginn bekannt gegeben.

28.08.2026 | 17 – 24 Uhr

Kulturnacht Nature –
Culture – Future

Klanginstallation Leo Haarmann

Domvorplatz Osnabrück

04.09.2026  |  11:15 – 12:15 Uhr

Ein Stück Holz

Eröffnungsveranstaltung

Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering
Katharina Pötter
und Paten

Rathausplatz Osnabrück

14.09.2026  |  15:30 – 16 Uhr

Zeit für Begegnung
Sprechstunde zum Projekt

Volker-Johannes Trieb

Online Videokonferenz
keine Teilnahmegebühr

Ohne Anmeldung
Der Link wird kurz
vor Beginn bekannt gegeben.

02.10.2026 | 10:30 – 11:30 Uhr

Ein Stück Holz

Abschlussveranstaltung

Park Gut Sutthausen
BBS im Marienheim

… weitere Termine folgen.

Material / Download / Impulse

Danke für die Unterstützung

Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend Niedersachsen (AEJN);  Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (AFJ);  Arbeitsstelle Religionspädagogik der Evangelisch-Lutherischen Kirche Oldenburg (arp);  Berufsbildende Schulen im Marienheim Osnabrück;  Berufsbildende Schulen der Stadt Osnabrück am Schölerberg;  Bischöflich Münstersches Offizialat Vechta, Abteilung Schule (BMO);  Bistum Osnabrück Globales Lernen – Misereor;  Bistum Osnabrück Medienstelle;  Bistum Osnabrück Seelsorgeamt – Jugendpfarrer; Deutsche Bischofskonferenz Jugendkommission (DBK);  Deutsche Bischofskonferenz Konferenz der Träger Katholischer Schulen in Deutschland (KKS);  Deutsche Bischofskonferenz Konferenz der Leiter der Schulabteilungen in den Diözesen Deutschlands (KOLEISCHA);  Drei-Religionen-Schule Osnabrück;  Evangelische Kirche Sprengel Osnabrück;  Evangelische Kirche Kirchenkreis Osnabrück;  Fachberatung Evangelische Religion berufsbildende Schulen Niedersachsen;  Fachberatung Katholische Religion berufsbildende Schulen Niedersachsen;  Fachleitung Katholische Religion berufsbildende Schulen Niedersachsen;  Fachleitung Evangelische Religion berufsbildende Schulen Niedersachsen;  Future Forest Initiative;  Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Osnabrück (GCJZ);  Gymnasium Damme;  Gymnasium Ursulaschule;  Institut für Islamische Theologie Universität Osnabrück;  Kloster Ohrbeck Georgsmarienhütte;  Landeskirchenamt Hannover Bildungsabteilung/Kirche und Schule;  Laudato Si Gruppe Osnabrück;  Ordensdirektorenvereinigung (ODIV);  Religionspädagogisches Institut Loccum;  Runder Tisch der Religionen Osnabrück;  Schulstiftung im Bistum Osnabrück;  Thomas-Morus-Schule Osnabrück; Verband katholischer Religionslehrerinnen und Religionslehrer an Berufsbildenden Schulen (VKR);  Video-AG Gymnasium Ursulaschule

Danke an das Vorbereitungs­team

Klaus Große Beilage, Michael Hansen, Heiner Heemann, Dr. Susanne Homeyer, Daniel Hüsing, Nadja Holdmann, Ronny Kamrath, Helmut Kemper, Dr. Mareike Klekamp, Dr. Daniela Koeppler, Dr. Arthur Manukyan, Anke Meckfessel, Christa Prior, Sr. Eva-Maria Siemer, Tobias Sochocki, Maik Stenzel, Andrea Tüllinghoff
Video-AG Ursulaschule: Simon Frye, Jakob Potthoff, Tom Reinisch, Tom Steinmetz,  Jan Wendte, Matthias Wocken

»Ich möchte mich bedanken bei allen die in der Vorbereitung und während des Projektes mitgeholfen haben, dass die franziskanische Botschaft von Frieden, Natur-(nähe) und Bescheidenheit weiter wächst.«

Volker-Johannes Trieb

Grußworte

Katharina Pötter
Oberbürgermeisterin der Stadt Osnabrück

Die großen Fragen unserer Zeit beginnen oft mit kleinen Zeichen.

Das Kunstprojekt „Ein Stück Holz“ zeigt auf einfache und eindrucksvolle Weise, wie Kunst, Engagement und gesellschaftliche Verantwortung zusammenfinden können.

Indem kleine Holzstücke im öffentlichen Raum sichtbar werden, entsteht ein Moment des Innehaltens. Wir erinnern uns daran, wie eng unser Leben mit der Natur verbunden ist und wir wichtig ein achtsamer Umgang mit unserer Umwelt ist.

Besonders freue ich mich, dass diese Initiative ihren Ausgangspunkt in Osnabrück hat – einer Stadt, die seit je her für Dialog, Verantwortung und gemeinschaftliches Handeln steht.

Ich wünsche dem Projekt viele Mitwirkende, offene Begegnungen und eine breite Resonanz in unserer Gesellschaft.

Katharina Pötter
Oberbürgermeisterin der Stadt Osnabrück

© Luxteufelswild

Hans-Gert Pöttering
Präsident des Europäischen Parlaments a.D.

Europa lebt von gemeinsamen Werten und vom Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger. Verantwortung für die Schöpfung, Solidarität zwischen den Generationen und die Bereitschaft, gemeinsam Zukunft zu gestalten, gehören dazu.

Das Projekt „Ein Stück Holz“ setzt hierfür ein bemerkenswertes Zeichen. Mit einfachen Mitteln entsteht hier eine Idee, die Menschen verbindet und zum Nachdenken über unseren Umgang mit der Natur anregt.

Gerade in einer Zeit großer Herausforderungen brauchen wir solche Initiativen: Projekte, die Mut machen, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft bewusst zu gestalten.

Ich wünsche „Ein Stück Holz“ viele engagierte Mitwirkende und eine große Wirkung weit über einzelne Orte hinaus.

Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering
Präsident des Europäischen Parlaments a. D.

© Olaf Kosinsky, 2019-05-30 Hans-Gert Pöttering Karlspreis 2019-5842, Digitally retouched (hair) by Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., CC BY-SA 3.0 DE

»Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam – als Kirche, als Kunst, als
Menschen – diesen Funken weitertragen.«

Volker-Johannes Trieb